Es ist ein uraltes Lebensmitttel, das jetzt eine Renaissance erlebt. Die Wirkungen scheinen auf den ersten Blick unglaublich, ja wundersam. Es soll vorbeugend wirken gegen Herzinfarkt, es soll gegen hohen Blutdruck helfen, gegen viele Zivilisationskrankheiten wie etwa die Zuckerkrankheit, ja sogar bei manchen Krebsarten. Und dazu sei es gut für die Psyche, etwa gegen Depressionen.
Der Publizist Hans-Ulrich Grimm hat sich in seinem neuesten Buch mit der wichtigsten Pflanze der Menschheit beschäftigt: dem Lein, auch Flachs genannt.
Keine andere Pflanze ist so vielseitig: Für die Kleidung, fürs Bett, für Kunst (Leinwand) und als Bodenbelag (Linoleum). Auch hier erlebt, mit der Hinwendung zur Natur und den nachwachsenden Rohstoffen, Lein ein Revival.
Leinöl und Leinsamen sind seit Hippokrates als heilsam bekannt, doch erst in den letzten Jahren mehren sich in der medizinischen Forschung die wisssenschaftlichen Nachweise für die gesundheitliche Bedeutung der Inhaltsstoffe, etwa der sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Kein anderes traditionelles Lebensmittel hat so viel davon.
Gerade wegen dieser lebenswichtigen Fette ist Leinöl allerdings auch sehr sensibel und daher bei Nahrungsindustrie und den großen Supermarktketten nicht sehr beliebt.
Hans-Ulrich Grimm ist einer der führenden Nahrungsmittelkritiker in Deutschland. Sein Buch „Die Suppe lügt“ gilt als Klassiker, wurde über 150.000 mal verkauft und in viele Sprachen übersetzt.
Beispielseiten aus dem Buch ››
Hans-Ulrich Grimm, Bernhard Ubbenhorst
Leinöl macht glücklich
Das blaue Ernährungs-Wunder
Knaur 2012
ISBN 3-426-65696-5
ISBN 978-3-426-65696-9
Gebunden, 176 Seiten, 17,99 Eur